Ein Geldstück von Ulf Schmidt
"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh." (Henry Ford)
Alles beginnt mit dem Tausch eines Goldstücks und endet im Zeitalter der Staatskrisen und Bankenpleiten. Unser Finanzsystem wirkt undurchschaubar. Für "Sondervermögen" werden gigantische Summen aufgerufen. Die Schulden wachsen und wachsen auf Kosten kommender Generationen. Und wir alle sind Teil des Spiels.
Doch wo kommt das Geld eigentlich her? Aus harter Arbeit? Von wegen. Das Geld kommt quasi aus dem Nichts. Besser gesagt: "Buchgeld" entsteht aus einem elektronischen Buchungsvorgang der Bank.
In diesem komödiantischen Geldstück wird in kurzen, äußerst anschaulichen Szenen die systematische Verschleierung der Finanzjongleure von Beginn an bis heute erklärt. Mit Sachverstand und Witz entwirrt sich das Dickicht des Finanzsystems und erweckt uns aus der Ohnmacht der Unwissenden.