HEUTE HIASL

Anklage und Verteidigung eines Wilderers

Ausverkauft *evtl. Restkarten an der Abendkasse

von Sebastian Seidel

mit Florian Fisch, Sarah Hieber, Olaf Ude und dem „Bürgerchor“

Regie: Sebastian Seidel, Musik: Rainer von Vielen, Chorleitung: Daniela Nering

Nach einem wilden Leben wird dem knapp 35-jährigen „Bayerischen Hiasl“ Matthäus Klostermayr aus Kissing der Prozess gemacht. Er wird zahlreicher Morde und Verbrechen angeklagt. Aber war der begnadete Jäger nur ein Wilderer und Anführer einer Räuberbande - oder ein Held und Sozialrebell, der gegen Ungerechtigkeit und für die Freiheit kämpfte? Geschickt verteidigt der „Fürst der Wälder“ sich und seine Kameraden, der Chor der Bürger singt seine Lieder. Doch wer gegen die Staatsgewalt aufbegehrt, muss mit harten Strafen rechnen ….

Sebastian Seidel hat aus dem historischen Stoff ein Stück gemacht, in dem es nicht nur um die Frage Verbrecher oder Volksheld geht, sondern auch um die sehr aktuelle Utopie einer gerechteren Gesellschaft. Neben Hiasl, dem Richter und der Anklägerin steht erstmals ein Bürgerchor auf der Sensemble-Bühne.

Presse:

"Der Prozess ... dient als Gerüst für sein Leben, das anhand von Anklagepunkten, Polemiken der Juristen und der Selbstverteidigungsreden Hiasls aufgerollt wird. Besonders in diesem Punkt zeigt sich Seidels Können am Premierenabend. Mühelos agieren die Gedanken antiker Denker mit der Philosophie von Ökonomen aus dem 19. Jahrhundert und Bezügen aus dem Heute mit historischen Quellen. So entsteht das Bild eines durchaus sympathischen, klassenbewussten Kämpfers, aber auch eines Gewalttäters. Die Projektion dieses Spagats gelingt dieser Produktion auf beeindruckende Weise."

Für "emotionale Intensität der Szenen und Dynamik der Stimmungen sorgt allen voran die Musik des Allgäuer-Derwisch Rainer von Vielen ... Dem Anführer der Bande, Florian Fisch als Hiasl, folgt man über das ganze Stück weg gern ... Tragend ist auch ein vor Spiellust schier berstender Olaf Ude als souveräner Richter ... überraschend und vom Feinsten Hieber auch als junger Anwärter der Räuberbande. Die Inszenierung, die Seidel für sein Stück selbst übernimmt, ist rund und gelungen."

Gefördert durch Gemeinde Kissing, Wittelsbacher Land e.V., Regio Augsburg Tourismus GmbH

 

                                                                                                


 

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