LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten

DISKUSSION/Rückblick

ERINNERN OHNE ZEITZEUGEN Deutsch-jüdische Familiengeschichten Ein Rückblick mit Videodokumentation und Podiumsdiskussion mit mit Dr. Benigna Schönhagen (Jüdisches Kulturmuseum), Dr. Sebastian Seidel (Sensemble Theater) und Nina Ritz (Max Mannheimer Studienzentrum Dachau) Vor 15 Jahren initiierte das Jüdische Kulturmuseum zusammen mit dem Sensemble Theater diese Zeitzeugenreihe. Den Auftakt machten Mitglieder der Familie Seidel. Danach waren Zeitzeugen zu Gast, die vor den Nationalsozialisten aus Augsburg hatten fliehen müssen. Bei einer Matinee berichteten sie, wie es ihnen und ihrer Familie während und nach der Verfolgung ergangen ist. Seit 2008 führte das Museum zudem Workshops für Schulklassen mit den Zeitzeugen durch, die für eine Zeit ohne Zeitzeugen auf Video festgehalten wurden. Nun ist diese Zeit da. Eine Fortsetzung der Reihe ist so nicht mehr möglich. Wir wollen deshalb auf 15 Jahre LEBENSLINIEN zurückblicken und anschließend über die Frage sprechen: Wie kann das Gedenken an die NS-Verbrechen weitergehen ohne die Stimmen derjenigen, die sie erlitten haben? Eintritt: 5,00/3,00 Euro Kartenreservierung: Jüdisches Kulturmuseum unter Tel. 0821 - 51 36 58 oder Sensemble Theater unter Tel. 0821 - 34 94 666.

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