Vater Mutter Geisterbahn

von Martin Heckmanns

mit Florian Fisch, Birgit Linner und Daniela Nering Regie: Gianna Formicone Musik: Eric Zwang-Eriksson Rechte: Suhrkamp Verlag, Berlin Familie Klein gibt nicht auf. Die Mutter ist eine verkrachte Philosophiestudentin, der Vater ein gescheiterter Regisseur, der die Familie mit Nebenjobs über Wasser hält, und der Sohn weiß nicht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Aber die Kleins wollen sich nicht unterkriegen lassen und beginnen eine eigene Form der Familientherapie. Sie versuchen sich zu erinnern, wie es zu ihrer Situation kommen konnte, spielen noch einmal Szenen ihres Familienalltags nach und ändern sie nachträglich. Zum Autor Martin Heckmanns wurde 1971 in Mönchengladbach geboren und hat Philosophie, Geschichte und Komparatistik studiert. Er hat Kurzprosa in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht und Theaterstücke geschrieben, die bisher in mehr als zehn Ländern zur Aufführung gekommen sind. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. 2002 wurde er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift theater heute zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt. 2003 und 2004 erhielt er den Publikumspreis bei den Mülheimer Theatertagen. Seit Beginn der Spielzeit 2009 ist Heckmanns Dramaturg und Hausautor am Staatsschauspiel Dresden. 2012 wird ihm der alle drei Jahre verliehene Margarete-Schrader-Literaturpreis der Universität Paderborn zugesprochen.

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